Bei den Ottobeurer Basilikakonzerten sind 2026 erneut Sternstunden der klassischen Musik mit überwältigenden Klangerlebnissen zu erwarten. Der Kneippkurort bei Memmingen wird im Sommer zum Mekka für Musikliebhaber. Zur höheren Ehre Gottes Das Schaffens-Credo des Komponisten Anton Bruckner steht über allen Basilikakonzerten. Seit 75 Jahren begeistern in mehr als 170 Gastspielen weltberühmte Orchester, Chöre und Dirigenten weit über 350 000 Besucher.
Krone der Musik Den Abschluss der Basilikakonzerte bildet am Sonntag, 20. September, ein sinfonisches Monument: Anton Bruckners 8. Symphonie, oft als „Krone der Musik des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski lässt dieses gewaltige Werk in der Basilika erklingen. Mit über 90 Mitwirkenden verbindet sich Bruckners Klangarchitektur mit der Raumwirkung zu einem unbeschreiblichen Erlebnis.
Glockenandacht Die wohltuende Tradition, nicht zu klatschen, führt zu andächtiger Stille und erhebenden Augenblicken. Dem Klang des Orchesters kann ungestört nachgelauscht werden. Am Ende des Konzertes läuten wie zur Feier des Tages die zur Andacht gebietenden Glocken. Erst danach kann das Publikum dem Drang, Beifall zu spenden, nachkommen.